Toyger
USAKurzhaar

Steckbrief
- Gewicht
- typisch 3,2 bis 6,8 kg
- Lebenserwartung
- typisch 9 bis 13 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
- Fell
- Kurzhaar. Kurzhaar, dicht, mit kontrastreicher brauner Mackerel-Tabby-Zeichnung, die an ein Tigerfell erinnertPflegeleichtes Fell, wöchentliches Bürsten reicht aus. Auf ausgewogene Fütterung achten, da die Rasse zu Übergewicht neigen kann.
- Herkunft
- USA
- Anerkennung
- Von der FIFe nicht anerkannt.Was die FIFe-Kategorien bedeuten
Wie sie im Alltag ist
Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.
Wesen
- Aktivität
- lebhaft, viel unterwegs (4 von 5)
- Nähe zum Menschen
- sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
- Gesprächigkeit
- leise, meldet sich selten (2 von 5)
- Artgenossen
- gut verträglich, lebt gern zu zweit (4 von 5, Tendenzwert)
- Umgang mit Besuch
- offen gegenüber Fremden (4 von 5)
- Familientrubel
- gut geeignet für Familien (4 von 5)
- Für Einsteiger
- mit Vorbereitung auch für Anfänger geeignet (3 von 5)
Pflege
- Pflegeaufwand
- geringer Pflegeaufwand (2 von 5)
- Fell im Haus
- haart wenig (2 von 5)
Wenn es bei dir ansteht
- Beschäftigung und Klettern
- braucht viel Beschäftigung (4 von 5)
Der Charakter: Toyger im Porträt
Die Toyger entstand ab den späten 1980er Jahren in den USA. Die Züchterin Judy Sugden, Tochter der Bengal-Begründerin Jean Mill, wollte eine Hauskatze mit der Zeichnung und Ausstrahlung eines kleinen Tigers schaffen, auch um Aufmerksamkeit für den Schutz wildlebender Tiger zu wecken. Grundlage waren gestreifte Hauskatzen, ein Bengal-Kater und eine indische Straßenkatze. Wichtig für die Einordnung: Anders als beim Bengal oder der Savannah stammen die Ausgangstiere der Toyger nicht aus frischer Wildkatzenkreuzung, die Rasse gilt rechtlich als gewöhnliche Hauskatze. Seit 1993 führt die TICA sie im Zuchtbuch, seit 2007 mit vollem Championatsstatus. Die FIFe erkennt die Toyger bislang nicht an.
Im Wesen zeigt sich die Toyger anhänglich und menschenbezogen: Sie sucht die Nähe ihrer Familie, folgt ihr durch die Wohnung und lässt sich gern einbeziehen. Gegenüber ihren Bengal-Vorfahren gilt sie als ruhiger und weniger gesprächig, bleibt dabei aber verspielt, neugierig und aufmerksam.
Im Alltag freut sich die Toyger über Klettermöglichkeiten, Jagdspiele und feste Spielzeiten, ohne dabei so viel Fläche wie ein Bengal oder eine Savannah zu brauchen. Mit einer artgerechten Wohnungshaltung kommt sie gut zurecht, sofern genug Beschäftigung dazukommt. Mit Kindern und anderen Tieren verträgt sie sich bei früher Gewöhnung meist gut, auch gegenüber Hunden zeigt sie sich häufig aufgeschlossen.
Das kurze, dichte Fell mit der namensgebenden Tigerzeichnung ist pflegeleicht, wöchentliches Bürsten reicht aus. Über die Bengal-Linie können vereinzelt erblich bedingte Erkrankungen wie Pyruvatkinase-Mangel oder eine Herzmuskelverdickung auftreten, weshalb Gentests und Herzuntersuchungen bei den Zuchttieren sinnvoll sind. Auf ausgewogene Fütterung sollte geachtet werden, da die Rasse zu Übergewicht neigen kann.
Für aktive Haushalte, die eine gesellige, verspielte Katze mit auffälligem Fellmuster suchen und regelmäßig Zeit für Beschäftigung mitbringen, kann die Toyger ein unkomplizierter Mitbewohner sein. Wer eine sehr zurückhaltende, unabhängige Katze bevorzugt oder kaum Zeit für Spiel und Interaktion hat, findet in der Toyger eher nicht die passende Rasse.
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