Datenschutzerklärung
Hier steht, welche Daten wir von dir verarbeiten, warum, wie lange, und wer sie außer uns noch zu sehen bekommt. Wir haben versucht, das ohne Juristendeutsch zu sagen. Wenn etwas unklar bleibt, schreib uns.
1. Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für die Verarbeitung deiner Daten ist P.N.S. Holding UG (haftungsbeschränkt), Leopoldstraße 31, 80802 München, Deutschland. Du erreichst uns in allen Fragen zum Datenschutz unter hallo@lele.pet; dieselbe Adresse ist zugleich die zentrale Kontaktstelle für Behörden nach Artikel 11 und für Nutzerinnen und Nutzer nach Artikel 12 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act).
Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht bestellt. Wir sind dazu derzeit nicht verpflichtet.
Wo wir uns bei einem Anbieter außerhalb der EU auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission stützen, schicken wir dir auf Wunsch eine Kopie davon; schreib uns dazu einfach an dieselbe Adresse.
2. Hosting: Vercel
Unsere Website und die App laufen bei der Vercel Inc., 340 S Lemon Ave #4133, Walnut, CA 91789, USA. Vercel verarbeitet die Daten für uns als Auftragsverarbeiter, auf Grundlage eines Vertrags nach Artikel 28 DSGVO. Vercel ist zusätzlich unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, einem Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission; unabhängig davon gilt zwischen uns zusätzlich ein Vertrag mit den Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, damit der Schutz auch dann hält, wenn sich an dem Rahmenwerk etwas ändert. Die Server, die unsere Seiten für dich erzeugen, stehen in Frankfurt am Main. Ausgeliefert werden die fertigen Seiten über das weltweite Netz von Vercel: Welcher Standort dir eine Seite zustellt, hängt davon ab, wo du gerade bist.
Beim Aufruf einer Seite entstehen dort Server-Protokolle: aufgerufene Adresse, Zeitpunkt, übertragene Datenmenge, Browser- und Betriebssystem-Angabe und deine IP-Adresse. Nach Vercels eigener Dokumentation zu unserem Tarif bewahrt Vercel diese Protokolle bis zu einen Tag auf, danach sind sie weg; ein kostenpflichtiges Zusatzprodukt für ein längeres Beobachtungsfenster nutzen wir nicht. Wir brauchen sie für den technischen Betrieb und für die Abwehr von Angriffen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO).
Eine eigene Fehlerüberwachung, zum Beispiel über einen Dienst wie Sentry, setzen wir heute nicht ein. Der Code ist technisch darauf vorbereitet, aber es ist kein solcher Dienst angeschlossen, und es fließen deshalb keine Daten an einen solchen Anbieter.
Die Apps für iPhone und Android bekommst du über den App Store von Apple und über Google Play. Apple und Google wissen dadurch, dass du die App geladen hast, und zeigen uns dazu nur Zahlen ohne Namen. Hast du es in den Einstellungen deines Geräts erlaubt, geben sie uns außerdem Absturzberichte weiter: welche Fassung der App auf welcher Art von Gerät abgestürzt ist, ohne deinen Namen und ohne Inhalte aus Lele. Für diese Store-Konten gelten die Datenschutzhinweise von Apple und Google; einen eigenen Dienst für Absturzberichte setzen die Apps nicht ein.
3. Datenbank und Konten: Supabase
Alles, was du bei Lele speicherst, liegt in einer Postgres-Datenbank bei Supabase Pte. Ltd., 65 Chulia Street #38-02/03, OCBC Centre, Singapore 049513. Supabase hat ihren Sitz in Singapur; dafür gibt es keinen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, weshalb wir diese Übermittlung eigenständig auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission stützen. Deine Daten selbst verarbeitet Supabase für uns aber in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main, sie bleiben also in der EU. Auch hier gilt ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Artikel 28 DSGVO.
Supabase betreibt für uns auch die Anmeldung, die Dateiablage für Fotos und Dokumente und die Echtzeit-Verbindung, über die neue Nachrichten in einem Gespräch sofort erscheinen. Für den sicheren Betrieb protokolliert Supabase Anmeldevorgänge mit IP-Adresse und löscht dieses Protokoll nach kurzer Zeit (nach dem Tarif des Anbieters, höchstens 28 Tage).
Für den Fall eines schweren Fehlers bewahrt Supabase tägliche Sicherungskopien unserer Datenbank für ein paar Tage auf, nach ihrem eigenen Tarifmodell je nach gebuchtem Plan unterschiedlich lang. Löschst du dein Konto oder einzelne Daten, können sie in einer solchen Kopie noch für ein paar Tage weiterleben, bevor auch die älteste Kopie automatisch ersetzt wird; wir öffnen diese Kopien nur im technischen Notfall, nie um einzelne Datensätze vorzeitig herauszulöschen. Fotos und Dokumente sind in diesen Kopien nicht enthalten, was du davon löschst, ist sofort weg.
4. E-Mails: Resend
Unsere E-Mails verschicken wir über die Resend, Inc., 2261 Market Street, San Francisco, CA 94114, USA. Das betrifft die Bestätigungsmail bei der Registrierung, den Link für ein neues Passwort, die Meldung über eine geänderte E-Mail-Adresse oder ein geändertes Passwort und alle Benachrichtigungen aus dem Produkt.
Dafür geben wir deine E-Mail-Adresse und den Inhalt der jeweiligen Nachricht an Resend weiter. Resend ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung in die USA stützen wir zusätzlich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Zu jeder Benachrichtigungs-Mail vermerken wir, wann wir sie verschickt haben. Das hilft uns, dich nicht mehrfach mit derselben Sache zu behelligen. Dieser Vermerk verschwindet mit der Benachrichtigung, spätestens wenn du dein Konto löschst.
Seit Oktober 2026 führen wir außerdem ein Zustellprotokoll: Zu jeder automatischen Mail speichern wir Empfängeradresse, Betreff, Art der Nachricht, Zeitpunkt und das, was Resend uns zur Zustellung zurückmeldet (zugestellt, abgewiesen, als Spam gemeldet, verzögert, Fehler). Damit erkennen wir, wenn Mails nicht ankommen, und können dir helfen, wenn du eine vermisst. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem funktionierenden Versand (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Das Protokoll sehen nur Menschen aus unserem Team mit Admin-Rechten und zweitem Faktor; die Einträge löschen wir nach 90 Tagen automatisch.
5. Dein Konto
Für ein Konto brauchen wir deine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Das Passwort speichern wir nie im Klartext, sondern nur als kryptografischen Hash. Dazu kommen der Zeitpunkt der Registrierung, ob du dich als suchend oder als vermittelnd eingetragen hast, und der Zeitpunkt, an dem du bestätigt hast, mindestens 18 Jahre alt zu sein.
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung unseres Nutzungsvertrags mit dir (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). E-Mail-Adresse, Passwort und die Altersbestätigung sind dafür Pflicht: Ohne sie kommt kein Konto zustande, weil wir sonst unseren Vertrag mit dir nicht erfüllen können. Zu Lele verpflichtet bist du dadurch zu nichts, aber ohne Konto bleiben dir nur der Rassenfinder und die öffentlichen Seiten. Jede andere Angabe in dieser Erklärung ist freiwillig; wir sagen jeweils an der Stelle, was ohne sie passiert. Wir speichern diese Daten, solange dein Konto besteht.
6. Dein Suchprofil und deine Fotos
Wenn du ein Tier suchst, legst du ein Suchprofil an: Vorname, deine Altersgruppe, ein paar Sätze über dich, deine Wohnsituation, wer sonst im Haushalt lebt und in welchen Altersgruppen, ob es Allergien gibt, deine Telefonnummer, wenn du sie angibst, wie viel Zeit du hast, deine Erfahrung mit Tieren, deine Wünsche an Rasse, Größe, Alter und Herkunft. Dazu kannst du Fotos von dir und deinem Zuhause hochladen.
Diese Angaben sind freiwillig, und du entscheidest, wie viel du erzählst. Ein Anbieter sieht dein Profil erst, wenn du dich bei einem seiner Tiere meldest oder dich bei einem Wurf vorstellst. Vorher sieht es niemand außer dir.
Deine Fotos liegen in einem privaten Speicher und sind nur über Links erreichbar, die wir für kurze Zeit erzeugen. Rechtsgrundlage ist unser Vertrag mit dir und, soweit du besondere Angaben freiwillig machst, deine Einwilligung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO); dein Widerrufsrecht dazu steht in Abschnitt 13. Löschen kannst du beides jederzeit selbst in deinem Profil. Gibst du an, ob in deinem Haushalt Allergien gegen Tiere bestehen, ist das eine Angabe zur Gesundheit. Du machst sie freiwillig; mit dem Setzen dieser Angabe willigst du in ihre Verarbeitung ein (Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO). Du kannst sie jederzeit im Profil ändern; widerrufst du deine Einwilligung, entfernen wir sie auf eine kurze Nachricht an hallo@lele.pet.
7. Dein Standort
Damit wir dir Tiere in deiner Nähe zeigen können, brauchen wir einen groben Standort. Wir fragen dafür deine Postleitzahl ab und speichern den Mittelpunkt dieses Postleitzahlgebiets. Deine genaue Adresse und eine GPS-Koordinate deines Geräts speichern wir nie. Diese Mittelpunkte stammen aus einem einmal eingespielten, offenen Datensatz von GeoNames, nicht aus einem Kartendienst, der laufend mit uns verbunden ist.
In den Apps für iPhone und Android kannst du deinen Standort stattdessen vom Gerät bestimmen lassen. Dann schickt die App die Koordinate ein einziges Mal an unseren Server, der daraus die Postleitzahl ermittelt und die Koordinate sofort wieder vergisst; gespeichert wird auch so nur der Mittelpunkt des Postleitzahlgebiets.
Die Entfernung zwischen dir und einem Tier rechnen wir aus diesem Mittelpunkt und dem Sitz der Organisation. Für eine Umkreissuche reicht das, und mehr braucht niemand von dir zu wissen.
Rechtsgrundlage ist unser Vertrag mit dir (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Wir speichern den Mittelpunkt, solange dein Suchprofil besteht; änderst du deine Postleitzahl, ersetzen wir ihn, löschst du das Profil, ist er weg.
8. Swipes, Körbchen, Anfragen und Gespräche
Wenn du im Deck wischst, merken wir uns, welches Tier du gesehen und wie du dich entschieden hast. Sonst zeigten wir dir dasselbe Tier immer wieder. Tiere, die du ins Körbchen legst, und Würfe, die du dir merkst, sind rein privat: Der Anbieter sieht davon nichts, auch keine Zahl.
Schickst du einen Kennenlernwunsch oder stellst du dich bei einem Wurf vor, geht dein Profil an diesen Anbieter, zusammen mit dem Text, den du geschrieben hast. Ab da könnt ihr im Gespräch Nachrichten austauschen. Diese Nachrichten können beide Seiten lesen und niemand sonst; wir lesen sie nicht mit und haben dafür auch keinen technischen Zugang eingerichtet. Fällt dir in einem Gespräch etwas auf, hilft dir die Melde-Funktion weiter (Abschnitt 19): Du beschreibst, was passiert ist, und unsere Moderation kümmert sich darum.
Löschst du dein Konto, verschwinden dein Profil, deine Swipes, dein Körbchen und deine Anfragen. Nachrichten, ein bestätigtes Kennenlernen, eine Bewerbung mit der Selbstauskunft von damals und ein vereinbarter Termin bleiben dagegen bei der anderen Seite stehen und tragen dann keinen Namen mehr, sondern den Hinweis „Gelöschtes Konto". Das ist Absicht: Ein Gespräch oder eine Bewerbung, aus der die Hälfte verschwindet, wäre für die andere Seite unlesbar oder unbrauchbar.
9. Organisationen, Nachweise und Selbstauskünfte
Tierheime, Vereine, Züchter und private Abgeber legen bei uns eine Organisation an: Name, Art, Anschrift, Beschreibung, Logo und die Menschen, die dort mit Namen, Funktion und Foto ansprechbar sind. Diese Ansprechpersonen sind öffentlich sichtbar, auch ohne Anmeldung; verlässt eine Person die Organisation oder löscht sie ihr eigenes Konto, bleibt die Karte mit Name und Foto bestehen, nur die Verknüpfung zu ihrem Konto verschwindet. Für die Verifizierung laden Organisationen Nachweise hoch, etwa die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz, einen Vereinsregisterauszug oder eine Selbstauskunft zur Zucht.
Wir verarbeiten diese Unterlagen ausschließlich, um zu prüfen, ob eine Organisation ist, was sie sagt. Sie liegen in einem privaten Speicher, den nur die Organisation selbst und unsere Moderation öffnen können. Rechtsgrundlage ist unser Vertrag mit der Organisation und unser berechtigtes Interesse daran, dass auf Lele keine unseriösen Anbieter vermitteln (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b und f DSGVO). Stehen auf einem Nachweis Namen weiterer Personen, etwa eines Vorstands oder einer Registerstelle, informieren wir sie über diese Erklärung statt einzeln, weil das einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde (Artikel 14 Absatz 5 Buchstabe b DSGVO).
Löst sich eine Organisation auf oder wird sie gelöscht, verschwindet ihr Eintrag aus unserer Datenbank sofort. Die hochgeladene Datei selbst entfernen wir damit heute noch nicht automatisch: Ein Aufräumlauf, der verwaiste Dateien nach zwölf Monaten endgültig löscht, ist gebaut, aber noch nicht eingeschaltet; deshalb kann eine solche Datei heute länger als zwölf Monate in unserem Speicher liegen bleiben. Wir arbeiten daran, diesen Lauf einzuschalten. Solange eine Organisation besteht, bewahren wir ihre Nachweise ohnehin auf, weil eine Verifizierung ohne Beleg wertlos wäre.
Eine Ausnahme gilt für Privatpersonen: Der Ausweis, mit dem du dich bei uns ausweist, wird 30 Tage nach deiner Freigabe automatisch gelöscht, es bleibt nur der Vermerk, dass er vorlag. Der Nachweis deiner Haltereigenschaft (EU-Heimtierausweis oder Impfpass mit Chipnummer) bleibt dagegen erhalten, solange dein Konto besteht. Verifizieren wir dich als Einzelperson mit eigener Organisation und löschst du dein Konto, gilt für die Nachweis-Datei dasselbe wie oben: Die Datenbank-Zeile verschwindet sofort, die Datei bleibt bis zum Einschalten des Aufräumlaufs unverändert liegen.
In der App nimmst du deinen Ausweis mit einer Maske auf, erst die Vorderseite, dann die Rückseite. Die App macht daraus eine Datei mit dem Vermerk „Kopie für die Prüfung bei Lele“ und dem Datum; die Bilder landen nicht in deinem Fotoalbum. Bist du Privatperson oder Züchter, liest dein Handy dabei die Anschrift auf der Rückseite und vergleicht sie mit der Anschrift in deinem Profil. Der gelesene Text bleibt auf deinem Gerät. An uns geht nur, ob Postleitzahl, Ort und Straße übereinstimmen, dazu ein kurzer Prüfwert deiner damaligen Anschrift (nicht die Anschrift selbst), an dem wir erkennen, ob du sie später geändert hast. Das ist ein Hinweis für unsere Prüfung; entschieden wird von einem Menschen. Rechtsgrundlage ist dieselbe wie beim Ausweis (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b und f DSGVO). Der Hinweis wird mit dem Ausweis gelöscht.
Vermittelst du als Privatperson nicht ein Tier, das du abgibst, sondern Welpen oder Kitten deiner eigenen Hündin oder Katze, fragen wir zusätzlich nach Zahlen und Angaben: wie viele fortpflanzungsfähige Hündinnen oder Katzen in deinem Haushalt leben, wie viele Würfe sie in den letzten zwölf Monaten hatten, ob du außer diesem Wurf Tiere verkauft hast, Name und Chipnummer der Mutter, Name und Rasse des Deckrüden und deine Bestätigung, keine zugekauften Tiere zu verkaufen. Dazu lädst du ein Foto der Mutter hoch, neben Ausweis und Halternachweis. Wir brauchen das, um einen einzelnen Wurf von gewerbsmäßiger Zucht zu unterscheiden und um Betrug mit angeblich privaten Würfen zu erkennen (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Die Angaben speichern wir wie die übrige Selbstauskunft als Fassungen, die sich nicht mehr ändern lassen. Zusätzlich gleichen wir die Chipnummer der Mutter mit den Tieren anderer Organisationen auf Lele ab; taucht sie dort ebenfalls auf, sieht ein Mensch bei uns kurz hin. Der Ausweis wird wie oben 30 Tage nach deiner Freigabe gelöscht. Das Foto der Mutter behandeln wir wie den Nachweis deiner Haltereigenschaft: Es bleibt erhalten, solange dein Konto besteht, und löschst du dein Konto, gilt für die Datei dasselbe wie oben.
Zu jedem Tier kannst du Angaben für den Übergabevertrag hinterlegen: Abgabegrund, Impfstatus, Datum der letzten Impfung und der letzten Wurmkur, Impfpass, Heimtierausweis, Chip-Register, bekannte Befunde und bekanntes Verhalten, Herkunft, Ahnentafel und Zuchtbuchnummer. Diese Angaben sind nur für Mitglieder deiner Organisation sichtbar, nicht im Steckbrief und nicht in der Suche, auch nicht für unsere Moderation. Du kannst sie später ausfüllen. Wir speichern sie, damit sie in deinen Übergabevertrag übernommen werden können; heute erscheinen sie noch in keinem Vertrag. Rechtsgrundlage ist die Vorbereitung des Vertrags (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Sie werden mit dem Tier gelöscht.
10. Benachrichtigungen
Wir schicken dir Nachrichten über Dinge, die dich betreffen: eine neue Vorstellung an deinem Wurf, ein zugesagter Welpenplatz, ein Wurf, der zu deiner Suche passt, eine Erinnerung an eine offene Frist. Sie erscheinen in der Glocke in der App und, wenn du das nicht abbestellt hast, zusätzlich als E-Mail.
Hast du es in deinem Browser erlaubt, bekommst du dieselben Nachrichten zusätzlich als Push-Benachrichtigung direkt auf dein Gerät, auch wenn Lele gerade nicht offen ist. Dafür legt dein Browser ein Abonnement bei seinem Hersteller an, zum Beispiel Google, Mozilla oder Apple; dieser Push-Dienst ist der Empfänger der Nachricht, sieht aber nur, dass etwas zuzustellen ist, nicht was, weil wir sie verschlüsselt übergeben. Abmelden kannst du dich jederzeit in deinen Geräte-Einstellungen oder in deinem Profil; ein totes Abonnement entfernen wir automatisch.
In den Apps für iPhone und Android legt Lele für Mitteilungen eine Kennung deines Geräts an deinem Konto ab, zusammen mit der Plattform, der Fassung der App und dem Zeitpunkt, an dem die App zuletzt gestartet wurde. Wechselt auf dem Gerät das Konto, wandert die Kennung mit; eine Kennung, die der Push-Dienst nicht mehr kennt, entfernen wir automatisch, und mit deinem Konto verschwindet sie ebenfalls.
Jede E-Mail trägt unten einen Abbestell-Link, und dein Postfach zeigt zusätzlich einen eigenen Knopf dafür. Abbestellen heißt: keine Mail mehr dieser Art. In der App siehst du die Nachricht trotzdem, denn „abbestellt" soll nicht „halte mich dumm" heißen. Deine Einstellungen dazu findest du unten auf deiner Profilseite.
Rechtsgrundlage ist unser Vertrag mit dir, bei Push zusätzlich deine Erlaubnis in deinem Browser oder auf deinem Gerät; wir speichern diese Daten, solange dein Konto besteht.
11. Cookies und Reichweitenmessung
Wir setzen drei Cookies, die technisch notwendig sind. Das erste hält deine Anmeldung: Ohne es müsstest du dich auf jeder Seite neu anmelden. Das zweite heißt lele-welt und merkt sich, ob du zuletzt als Suchender oder als Anbieter unterwegs warst, damit die nächste Anmeldung dich dorthin führt. Es gilt ein Jahr. Das dritte heißt lele_gast und begrenzt für Gäste die Zahl der von Lele formulierten Einschätzungen zum Finder-Ergebnis. Es trägt nur eine zufällige Kennung, gilt ein Jahr und dient keinem Tracking; in unserer Datenbank stehen dazu nur diese Kennung und die Nummer des Ergebnisses, für 30 Tage. Für diese drei Cookies braucht es keine Einwilligung, weil sie unter die Ausnahme für technisch notwendige Cookies fallen (§ 25 Absatz 2 TDDDG).
Die Apps für iPhone und Android setzen keine Cookies. Sie legen aber auf deinem Gerät einige Angaben ab, damit sie auch ohne Konto funktionieren: eine zufällige Gast-Kennung, die Sucheinstellungen, die du als Gast gewählt hast, gegebenenfalls die Postleitzahl, die du für deine Region eingibst, und die Läufe, die du im Rassenfinder gemacht hast. Legst du ein Konto an, merkt sich die App bis zur Übernahme in dein Konto außerdem, was sie übernehmen soll, zusammen mit deiner E-Mail-Adresse. Die Gast-Kennung hat denselben Zweck wie das Cookie lele_gast: Sie begrenzt für Gäste die Zahl der von Lele formulierten Einschätzungen zum Finder-Ergebnis. Dazu schickt die App sie im Kopf X-Lele-Gast an unseren Server; in unserer Datenbank gelten dafür dieselben Angaben und Fristen wie beim Cookie. Auf dem iPhone liegt die Gast-Kennung im Schlüsselbund und bleibt dort auch nach dem Löschen der App, damit die Begrenzung weiter gilt; mit dem Löschen deines Kontos verschwindet sie. Mitteilungen stellen die Apps über Apple (APNs) und Google (Firebase Cloud Messaging) zu, wenn du sie erlaubst. Über Apple gehen dabei Titel und Zeile der Mitteilung, wie sie auf dem Sperrbildschirm stehen, sowie technische Kennungen ohne Namen. Google erfährt nur die Art der Mitteilung, technische Kennungen ohne Namen und einen festen Satz; den Inhalt holt die App bei Lele. Bei Chat-Mitteilungen holt die App den Text der Nachricht und den Absender erst auf deinem Gerät bei Lele; über Apple läuft nur der Hinweis, dass in eurem Gespräch zu einem Tier oder Wurf eine Nachricht da ist. Kommt eine Antwort aus einer Mitteilung nicht an, hält die App ihren Text als Entwurf auf deinem Gerät, bis du ihn sendest. Wenn du in der App Nachweise hochlädst, kannst du der App den Zugriff auf Kamera oder Fotos erlauben; die Bilder gehen nur an Lele, und die Freigabe steuerst du in den Einstellungen deines Geräts. Wenn du in der App dein Konto löschst oder deinen Widerruf erklärst, löscht die App alle diese Angaben auf deinem Gerät. Wenn du dich nur abmeldest, bleiben sie dort.
Zur Reichweitenmessung nutzen wir Vercel Web Analytics. Es setzt kein Cookie und liest nichts aus, was auf deinem Gerät gespeichert ist. Damit ein Besuch für höchstens 24 Stunden als einer gezählt wird, bildet Vercel ein Rechenmerkmal aus dem, was dein Browser oder deine App bei jeder Anfrage ohnehin mitschickt; danach ist es weg, und über mehrere Besuche hinweg erkennt dich niemand wieder. Gezählt werden außerdem acht Schritte auf dem Weg durch Lele: dass jemand den Rassenfinder begonnen und ein Ergebnis bekommen hat, dass ein Konto entstanden ist, dass ein Suchprofil aktiv wurde, dass ein Kennenlernwunsch, ein bestätigtes Kennenlernen, eine Bewerbung oder eine Vermittlung zustande kam. Wir schicken dabei keinen Namen, keine Adresse, keine Kennung und keine Postleitzahl mit.
Wir setzen keine Werbe-Cookies und keine Analyse-Dienste, die dich über verschiedene Websites hinweg verfolgen. Rechtsgrundlage für die Messung ist unser berechtigtes Interesse an einer funktionierenden Plattform (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Du kannst ihr jederzeit widersprechen, die Adresse dafür steht in Abschnitt 1.
12. Der Rassenfinder ohne Konto
Den Rassenfinder kannst du ohne Anmeldung benutzen. Damit du dein Ergebnis wiederfindest und teilen kannst, speichern wir deine Antworten und das Ergebnis unter einer zufälligen Adresse. Zu den Antworten gehört auch die Postleitzahl, wenn du sie angegeben hast. Einen Namen, eine E-Mail-Adresse oder eine Kennung zu deiner Person speichern wir dabei nicht. Gibst du deinem Ergebnis einen Daumen hoch oder runter, speichern wir dieses Urteil mit seinem Zeitpunkt am Ergebnis. Auch die Filter, die du im Rassenverzeichnis setzt, wertet unser Server nur aus; er speichert sie nicht.
Den erklärenden Text zu deinem Ergebnis lässt ein Sprachmodell aus deinen Antworten formulieren; dafür arbeitet die Anthropic Ireland, Limited, 6th Floor, South Bank House, Barrow Street, Dublin 4, D04 TR29, Irland. Sie verarbeitet deine Quiz-Antworten in unserem Auftrag nach Artikel 28 DSGVO, ausschließlich um diesen einen Text zu erzeugen; eine Nutzung zu Trainingszwecken ist vertraglich ausgeschlossen. Die eigentliche Rechenleistung läuft dabei in Rechenzentren in den USA, dafür gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission als Garantie. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem hilfreichen Ergebnis (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Es entscheidet nichts über dich, es formuliert nur den Text, den du ohnehin schon als Ergebnis siehst. Von jedem Aufruf protokollieren wir Modell, Dauer, Umfang, Ergebnis und den Bezug (hier die Kennung deines Ergebnisses), niemals seinen Inhalt; dieses Protokoll löschen wir nach 90 Tagen automatisch.
Ergebnisse, die niemand an ein Konto gehängt hat, löschen wir nach 90 Tagen automatisch. Meldest du dich innerhalb von sieben Tagen an und übernimmst dein Ergebnis, gehört es ab dann zu deinem Konto und bleibt, bis du es oder dein Konto löschst.
13. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft über deine Daten, auf Berichtigung, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung, auf Datenübertragbarkeit und auf Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf unserem berechtigten Interesse beruhen. Eine Einwilligung kannst du jederzeit für die Zukunft widerrufen, ohne dass das die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung berührt.
Zwei davon kannst du sofort selbst wahrnehmen: Unter „Konto und Sicherheit“ in deinem Konto lädst du eine Datei mit deinen Daten herunter, maschinenlesbar als JSON, das ist zugleich deine Auskunft nach Artikel 15, und dort löschst du auch dein Konto. Darin stehen auch deine Anliegen an den Pfotenpartner (Abschnitt 21) mit allen Nachrichten von dir und von uns, die Angaben aus Abschnitt 17 zu deiner Registrierung, deine Push-Abonnements, die Angaben zu Nachweisen, die du hochgeladen hast, die Verträge, an denen du beteiligt bist, auch die Dokumente aus dem früheren Vertragsweg, deine Zustimmungen zu den AGB, deine Entwürfe im Tier-Formular, deine eigenen Meldungen und, wenn du eine Organisation verwaltest, ihr Profil mit Telefon, Anschrift und der E-Mail für Verträge. Die Dateien deiner Nachweise, etwa ein Ausweis, liegen nicht offen in der Datei: Ihr Link öffnet die Datei nur, solange du bei Lele angemeldet bist und sie noch lesen darfst, zum Beispiel nicht mehr nach dem Verlassen der Organisation; ohne dein Konto öffnet er nichts. Die Bilder an deinen Anliegen-Nachrichten stehen als Links, die sieben Tage lang abrufbar sind; danach lädst du die Datei einfach neu herunter. Fehlt zu einem Bild der Link, steht dort „nicht_abrufbar“. Gib diese Links nicht weiter: Wer sie kennt, kann die Bilder sieben Tage lang öffnen. Enthalten sind auch die Zeile aus der Vorprüfung deiner Nachweise, Einträge, die dich in unseren Prüf- oder Sperrprotokollen betreffen (ohne interne Vermerke), und das Protokoll der KI-Läufe, soweit es dein Konto nennt (Zeitpunkt, Einsatzfall und Ergebnis, ohne Inhalte; es wird nach 90 Tagen gelöscht). Für alles andere schreib uns an hallo@lele.pet. In den Apps für iPhone und Android findest du beides ebenfalls unter „Konto und Sicherheit“.
Löschst du dein Konto, verschwinden deine Daten sofort aus unserer laufenden Datenbank. In den Sicherungskopien, die wir für den Fall eines schweren Fehlers vorhalten, können einzelne Datensätze noch für ein paar Tage liegen, bevor auch die älteste Kopie automatisch ersetzt wird; wir öffnen diese Kopien nur im technischen Notfall. Was du anderen geschickt oder mit ihnen vereinbart hast, bleibt bei ihnen, wie Abschnitt 8 und 21 es beschreiben. Vier Dinge bleiben außerdem länger: abgeschlossene Verträge, die die andere Seite weiter braucht, für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrung (Abschnitt 20); die Einträge in der Zeitleiste eines Wurfs, an dem du beteiligt warst, ohne deinen Namen und ohne deine Texte; das Protokoll der KI-Läufe ohne Inhalte, bis es nach 90 Tagen gelöscht wird; und Einträge in unseren Prüf- und Sperrprotokollen, in denen dein Konto nur noch als Nummer steht.
Wenn du meinst, dass wir mit deinen Daten falsch umgehen, kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren. Weil P.N.S. Holding UG (haftungsbeschränkt) ihren Sitz in München hat, ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach, zuständig; du kannst dich stattdessen auch an die Behörde deines eigenen Wohnorts oder Arbeitsplatzes wenden, die Wahl liegt bei dir.
14. Kinder und Jugendliche
Lele ist für Erwachsene. Ein Konto legt nur an, wer mindestens 18 Jahre alt ist, und wir fragen das bei der Registrierung ausdrücklich. Der Grund ist nicht Bürokratie: Ein Vertrag über ein Tier braucht eine geschäftsfähige Gegenseite, und § 11c Tierschutzgesetz verbietet ohnehin die Abgabe von Wirbeltieren an Jugendliche unter 16 Jahren ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten.
Erfahren wir, dass jemand unter 18 ein Konto hat, löschen wir es.
15. Änderungen
Lele wächst, und mit dem Produkt ändert sich, welche Daten dabei anfallen. Diese Erklärung ziehen wir dann nach. Die jeweils gültige Fassung steht immer hier, mit dem Datum darunter.
16. Vorprüfung der Nachweise mit Unterstützung einer KI
Lädt eine Organisation einen Nachweis hoch, sehen wir ihn mit Unterstützung eines Sprachmodells vor. Das Modell liest das Dokument und beantwortet zwei Sorten Fragen: ob es überhaupt lesbar und vollständig ist, und ob das, was darin steht, zu den Angaben der Organisation passt. Dafür gehen die Datei selbst und genau drei Angaben zum Vergleich an den Anbieter: Name, Anschrift und Art der Organisation. Nichts sonst, keine Selbstauskunft, keine Mitglieder, keine E-Mail-Adressen.
Der Anbieter ist heute die Anthropic Ireland, Limited, 6th Floor, South Bank House, Barrow Street, Dublin 4, D04 TR29, Irland. Sie verarbeitet die Daten in unserem Auftrag auf Grundlage eines Vertrags nach Artikel 28 DSGVO; die eigentliche Rechenleistung läuft dabei in Rechenzentren in den USA, dafür gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission als Garantie. Eine Nutzung zu Trainingszwecken ist vertraglich ausgeschlossen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse daran, dass auf Lele keine unseriösen Anbieter vermitteln (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO).
Stehen auf einem Nachweis Namen von Personen, die dort nicht selbst ein Konto haben, etwa Vorstandsmitglieder oder Behördenmitarbeitende, informieren wir sie über diese Erklärung statt einzeln, weil eine Einzelansprache einen unverhältnismäßigen Aufwand bedeuten würde (Artikel 14 Absatz 5 Buchstabe b DSGVO).
Ein Ausweis und das Foto der Mutter eines Wurfs gehen nie an den Anbieter. Die Dokumentarten „Identitätsnachweis“ und „Foto der Mutter“ sind von der Vorprüfung ausgenommen; bei Privatpersonen löschen wir den Ausweis ohnehin 30 Tage nach der Freigabe. Das gilt auch für den Abgleich der Anschrift aus der App: Er geht nicht an den Anbieter, sondern steht für den Menschen, der prüft, als ungeprüfter Hinweis neben dem Ausweis. Er füllt nichts vor und entscheidet nichts.
Ein Mensch entscheidet, und zwar wirklich: Unsere Mitarbeitenden haben echten Entscheidungsspielraum und weichen von den Vorschlägen der KI ab, wenn die Prüfung das nahelegt. Das Modell füllt eine Prüfliste mit Vorschlägen und einer Begründung je Punkt; freigegeben, abgelehnt oder nachgefordert wird eine Organisation ausschließlich von einem Menschen aus unserem Team. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne von Artikel 22 DSGVO findet deshalb nicht statt.
Aus jedem gelesenen Dokument merken wir uns die Felder, die für einen Vergleich mit anderen Dokumenten nötig sind: Dokumentart, Aussteller, Inhaber, Anschrift, Datum, Gültigkeit und das Muster des Aktenzeichens. Das Aktenzeichen selbst speichern wir nicht, nur seine Form, und den Inhalt des Dokuments speichern wir ebenfalls nicht. Weil dieser Abgleich mit der Zeit genauer wird, bewahren wir diese Vergleichsfelder ohne feste Frist auf, solange wir die Vorprüfung anbieten, und prüfen diese Entscheidung regelmäßig neu. Von jedem Aufruf protokollieren wir Modell, Dauer, Umfang, Ergebnis und den Bezug (hier die Organisation und gegebenenfalls der geprüfte Nachweis), niemals seinen Inhalt; dieses Protokoll löschen wir nach 90 Tagen automatisch.
17. Woher du zu uns gekommen bist
Wenn du dich registrierst, lesen wir aus genau diesem Aufruf, von welcher Website der Link zu unserer Registrierungsseite kam, und davon nur den Namen, zum Beispiel chatgpt.com oder google.de, nie die ganze Adresse. Dazu nehmen wir bis zu fünf Kampagnen-Parameter aus der Adresse der Registrierungsseite, zum Beispiel aus einer Anzeige, und halten fest, ob du am Telefon, am Tablet oder am Schreibtisch warst. Kam der Link von einer unserer eigenen Seiten, halten wir fest, von welcher, nur als Pfad, zum Beispiel /privat. Registrierst du dich in einer unserer Apps, fällt all das weg: Dort gibt es keine Herkunftsseite und keine Kampagnen-Parameter, und wir halten nichts davon fest.
Kommst du über einen Knopf auf einer unserer Antwortseiten, steht in seinem Link ein fester Vermerk, zum Beispiel „Antwortseite Hund abgeben“. Den Vermerk schreibt unsere Seite selbst; er sagt, welcher Knopf gedrückt wurde, nicht wer du bist. Ein Cookie setzen wir für all das nicht, und wir speichern keine Kennung, keine IP-Adresse und nichts, was dich als Person wiedererkennbar macht.
Wir nutzen diese Angaben, um zu verstehen, auf welchem Weg Menschen zu Lele finden, zum Beispiel über eine Suchmaschine, einen KI-Assistenten oder eine Empfehlung. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an dieser Auswertung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO). Die Angaben stehen ab der Registrierung in deinem Konto und sind für unsere Moderation einsehbar, so wie andere Kontoangaben auch.
Ergänzend lesen wir täglich bei Google aus der Search Console ab, wie oft unsere Seiten in der Google-Suche erschienen sind und wie oft jemand draufklickte, je Seite und Tag. Diese Zahlen sind bei Google bereits so zusammengefasst, dass wir niemanden einzelnen darin erkennen; eine Pflicht, das hier zu nennen, besteht deshalb nicht, wir sagen es trotzdem, weil es zur Ehrlichkeit dieser Erklärung gehört. Verbinden wir diese Zahlen mit den Angaben aus deinem Konto, können wir im Einzelfall auf den wahrscheinlichen Suchbegriff eines Kontos schließen.
Den Eintrag in deinem Konto löschen wir auf Anfrage an hallo@lele.pet.
18. Erzählen statt tippen
Beim Anlegen eines Tieres und beim Ausfüllen deines Profils kannst du erzählen, tippen oder ein Dokument anhängen, statt alles einzeln einzutippen. Was du sprichst, nimmt dein Gerät als Tondatei auf; sie geht an unseren Server und von dort zur Umwandlung in Text an die OpenAI Ireland Ltd, 1st Floor, The Liffey Trust Centre, 117 bis 126 Sheriff Street Upper, Dublin 1, D01 YC43, Irland. Die Tondatei liegt bis zur Umwandlung in einem privaten Bereich, auf den nur du Zugriff hast, und wird direkt danach gelöscht, spätestens nach 24 Stunden. Der Text und deine Dokumente gehen zur Auswertung an die Anthropic Ireland, Limited, 6th Floor, South Bank House, Barrow Street, Dublin 4, D04 TR29, Irland. Fotos von Tieren gehen nie an ein Sprachmodell.
Beide verarbeiten die Daten in unserem Auftrag nach Artikel 28 DSGVO, ausschließlich für diesen einzelnen Aufruf; eine Nutzung zu Trainingszwecken ist vertraglich ausgeschlossen. Die eigentliche Rechenleistung läuft dabei in Rechenzentren in den USA, dafür gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission als Garantie.
Rechtsgrundlage für diese KI-gestützte Verarbeitung ist deine Einwilligung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO), die du jederzeit widerrufen kannst, indem du die Funktion einfach nicht nutzt; für die anschließende Anzeige oder Vermittlung bleibt Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO die Grundlage. Aus dem Ergebnis entsteht ein Vorschlag, den wir dir als von unserer KI erstellt kennzeichnen und der dein Formular vorausfüllt; gespeichert wird nichts davon, bevor du es bestätigst.
Angehängte Dokumente liegen währenddessen in einem privaten Bereich, auf den nur du Zugriff hast, und werden direkt nach der Auswertung gelöscht, spätestens nach 24 Stunden. Von jedem Aufruf protokollieren wir Modell, Dauer, Umfang, Ergebnis und den Bezug (beim Profil dein Konto, beim Tier die Organisation), niemals seinen Inhalt; dieses Protokoll löschen wir nach 90 Tagen automatisch.
Teilst du uns in deiner Erzählung besondere Angaben mit, etwa zu deiner Gesundheit, verarbeiten wir sie nur, weil du sie uns freiwillig mitgeteilt hast (Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO); wir fragen nicht gezielt danach. Deine Sprachaufnahme nutzen wir ausschließlich zur Umwandlung in Text, nicht zur Stimmerkennung, sie ist damit kein biometrisches Datum im Sinne der DSGVO.
19. Melden und Moderation
Fällt dir bei einer Organisation, einem Wurf, einem Tier, einem Gespräch oder einer Person etwas auf, kannst du das über die eingebaute Melde-Funktion mitteilen. Dafür musst du angemeldet sein. Du wählst eine von fünf Kategorien (Betrug, Sorge um das Tier, falsche Angaben, Belästigung oder etwas anderes) und kannst dazu einen Text bis 1000 Zeichen schreiben. Damit die Funktion nicht missbraucht wird, nimmt sie höchstens fünf Meldungen pro Konto innerhalb von 24 Stunden an.
Eine Meldung geht ausschließlich an unsere Moderation, nicht an die gemeldete Organisation oder Person. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer sicheren Plattform (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO) und unsere Pflicht aus Artikel 16 des Digital Services Act, einen solchen Meldeweg anzubieten. Aus Rücksicht auf die Bearbeitung kannst du deine eigene Meldung danach nicht noch einmal einsehen; deine allgemeinen Rechte aus Abschnitt 13, etwa auf Auskunft, bleiben davon unberührt, du erreichst sie dann nur über hallo@lele.pet statt per Selbstbedienung. Löschst du dein Konto, bleibt die Meldung in unserer Fallakte bestehen, nur dein Name wird daraus entfernt.
Unsere Moderation kann außerdem mit einem einzelnen Aufruf die vollständige Akte einer Organisation öffnen: Stammdaten, die E-Mail-Adressen und Namen aller Mitglieder, die hochgeladenen Nachweise und das vollständige Protokoll früherer Prüfungen. Das ist weiter als der bloße Blick auf einen einzelnen Nachweis, und wir sagen das hier so, wie es ist. Dazu vergleichen wir bei einer Prüfung automatisiert, ob dieselbe Telefonnummer, ein ähnlicher Name, dasselbe Aktenzeichen oder dieselbe Chipnummer schon bei einer anderen Organisation aufgetaucht ist, um Betrugsversuche zu erkennen; auch das beruht auf unserem berechtigten Interesse an seriösen Anbietern (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO).
Sperren wir ein Konto oder eine Organisation, braucht es dafür immer einen dokumentierten Grund, den wir ohne feste Frist in unserer internen Akte aufbewahren, weil er auch bei künftigen Prüfungen weiterhilft, und wir prüfen diese Aufbewahrung regelmäßig neu, so wie bei den Vergleichsfeldern aus Abschnitt 16. Eine automatische Mitteilung mit Begründung an die gesperrte Person verschickt unser System heute nicht; melde dich bei uns, wenn du wissen willst, warum.
20. Verträge und Vorlagen
Sagt eine Person, die ihr eigenes Tier abgibt, einer Familie zu, erzeugt Lele daraus einen Übergabevertrag. Organisationen erzeugen ihren Vertrag selbst aus einer Vorlage, die sie hinterlegt haben. So läuft es überall dort, wo der neue Vertragsweg noch nicht freigeschaltet ist; für Welpen aus einem eigenen Wurf entsteht auf diesem Weg kein automatischer Vertrag.
Der neue Vertragsweg gilt nur für die Arten der Abgabe, für die wir ihn freigeschaltet haben. Dort entsteht aus der Zusage ein Vertragsentwurf. Die Organisation wählt aus einer Vorlage von Lele aus, was im Vertrag steht, trägt die Anschrift der aufnehmenden Person, Ort und Datum der Übergabe und eine E-Mail-Adresse für den Vertrag ein und sendet ihn mit ihrer Unterschrift. Die aufnehmende Person liest ihn und unterschreibt ihn oder bittet um eine Änderung. Hinterlegt die Organisation die E-Mail-Adresse in ihrem Profil, steht sie in jedem neuen Entwurf schon drin.
Statt der Vorlage von Lele kann eine Organisation ihren eigenen Vertragstext als PDF hochladen. Wir speichern die Datei für die Organisation, werten ihren Text nicht aus und prüfen ihn nicht. Lele setzt nur die Angaben aus dem Entwurf, das Datum und die Unterschriften an die Stellen, die die Organisation in ihrem PDF markiert hat. Die Vorlage selbst sieht nur die Organisation; die aufnehmende Person sieht den fertigen Vertrag. Geht die Organisation, löschen wir ihre Vorlagen.
Im Vertrag stehen Name und Anschrift beider Seiten, die E-Mail-Adresse der Organisation für den Vertrag, die Angaben zum Tier (Name, Art, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum, Chipnummer und, soweit erfasst, Impfungen, bekannte Befunde und Verhalten, bei einem Wurf die Angaben zur Mutter), der vereinbarte Betrag und die gewählten Klauseln. Bei einem Wurf einer Privatperson lesen wir aus der Selbstauskunft, ob du außer diesem Wurf in den letzten zwölf Monaten Tiere verkauft hast und wie viele Würfe du angegeben hast, und schlagen damit eine Variante des Vertrags vor. Du kannst sie ändern.
Unterschrieben wird am Bildschirm, mit einer gezeichneten Unterschrift oder dem getippten Namen. Von der Zeichnung speichern wir nur das Bild, nie den Verlauf. Zu jeder Unterschrift halten wir ein Protokoll fest: wer unterschrieben hat, wann, mit welchem Konto und welcher bestätigten E-Mail-Adresse, die IP-Adresse und eine Kurzform der Browser-Kennung, dazu die Prüfsumme der Datei vor und nach der Unterschrift. Auf dem Protokollblatt im Vertrag steht die IP-Adresse gekürzt. Das ist eine einfache elektronische Signatur.
Rechtsgrundlage für den Vertrag ist die Erfüllung des Vertrags, den ihr beide schließt (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Das Protokoll führen wir, weil beide Seiten ein berechtigtes Interesse daran haben, später zeigen zu können, wer was wann unterschrieben hat (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO).
Die Datei liegt in einem privaten Speicherbereich. Lesen können sie die Mitglieder der Organisation und, sobald die Organisation den Vertrag gesendet hat, die aufnehmende Person. Mails zum Vertrag tragen keinen Anhang, nur die Eckdaten und den Weg in dein Konto; dort liegt die unveränderte Datei jederzeit. Unsere Moderation sieht von diesen Verträgen nur Metadaten: Art und Stand, Zeitpunkte, die Organisation, gekürzte Prüfsummen und IP-Adressen und ob die Kette der Schritte vollständig ist. Den Inhalt sieht sie nicht.
Legt eine Organisation einen anderswo unterschriebenen Vertrag als Scan ab, speichern wir die Datei und ihre Prüfsumme; den Inhalt prüfen wir nicht. Die aufnehmende Person kann widersprechen. Dann legen wir einen Prüffall für unsere Moderation an.
Einen abgeschlossenen Vertrag bewahren wir für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrung auf, auch wenn eine Seite ihr Konto oder ihre Organisation löscht, weil die andere Seite ihn weiter braucht. Er ist dann gesperrt, und nur die verbleibende Seite kann ihn lesen. Einen gesendeten, noch nicht unterschriebenen Vertrag ziehen wir in diesem Fall zurück, Entwürfe löschen wir. Versionen, die nicht abgeschlossen wurden, entfernen wir mit ihren Dateien zwölf Monate nach der letzten Änderung; die Dateien kommen dafür auf eine Löschliste, die ein täglicher Lauf abarbeitet.
Für Verträge aus dem bisherigen Weg gilt: Löschen wir eine Organisation, verschwindet der Vertragstext mit ihr aus der Datenbank. Die Datei im Speicherbereich entfernen wir dabei heute nicht automatisch; schreib uns, wenn sie gelöscht werden soll. Löscht die aufnehmende Familie ihr Konto, bleibt dieser Vertrag bei der Organisation bestehen, und die Familie kann ihn dann nicht mehr lesen.
21. Der Pfotenpartner: Anliegen an Lele
Wenn du dich mit einer Frage, einem Fehler oder einem Wunsch an uns wendest, über „Hilfe und Kontakt“ in der App oder über das Kontaktformular auf der Website, nennen wir das Team hinter Lele deinen Pfotenpartner. Zweck der Verarbeitung ist die Bearbeitung deines Anliegens und der Nachweis, dass und wie wir geantwortet haben.
Wir speichern dein Anliegen mit Kategorie, Betreff und Text, die Nachrichten im Gesprächsfaden von dir und von uns, bis zu drei Bilder, die du anhängst, den Stand, die Zeitpunkte und, wer bei uns damit befasst ist. Interne Notizen des Teams sind nur für uns bestimmt und gehören nicht zu dem, was du sehen kannst. Wenn du als Gast schreibst, gehört deine E-Mail-Adresse dazu; ohne Konto verlangen wir keinen Namen. Die Mails zu deinem Anliegen verschickt Resend (Abschnitt 4), und jede steht im Zustellprotokoll unserer Post.
Als Gast legen wir dein Anliegen erst an, wenn du den Link in unserer Bestätigungsmail anklickst; unbestätigte Anliegen löschen wir nach 24 Stunden. Die Antwort-Mails an Gäste enthalten einen Link auf eine eigene Seite mit deinem Gesprächsfaden, auf der du auch antworten und die Mails zu diesem Anliegen abstellen kannst.
Rechtsgrundlage ist bei Menschen mit Konto die Erfüllung des Nutzungsvertrags, zu dem die Unterstützung durch uns gehört (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Bei Gästen ist es unser berechtigtes Interesse, Anfragen zu beantworten und Missbrauch des Formulars zu verhindern (Buchstabe f). Zur Abwehr von Missbrauch gehört, dass wir je Person höchstens fünf offene Anliegen und zwischen zwei Nachrichten 20 Sekunden Abstand zulassen.
Aufbewahrung: Anliegen von Gästen löschen wir 90 Tage, nachdem sie erledigt sind. Anliegen mit Konto bleiben bis zur Löschung deines Kontos; dann ersetzen wir deine Texte durch den Hinweis „Gelöschtes Konto“, löschen die angehängten Bilder und behalten nur Kategorie, Stand und Zeitpunkte 90 Tage lang für die Zählung, bevor auch das verschwindet. Die Bilder liegen in einem privaten Speicherbereich, auf den nur du und unser Team zugreifen.
Stand: 22. Oktober 2026