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Lele

Somali

auch bekannt als Somalikatze, Langhaar-Abessinier

USAHalblanghaarKategorie IV
Somali mit getickter Fellzeichnung, halblangem Fell und großen Ohren im Nahporträt
Somali im Porträt

Steckbrief

Gewicht
typisch 3 bis 5 kg
Lebenserwartung
typisch 11 bis 16 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
Fell
Halblanghaar. Halblanghaar, fein und dicht, getickt, mit Halskrause und buschiger RuteDas feine Fell filzt selten, ein bis zwei Bürstgänge pro Woche reichen. Sie ist die halblanghaarige Variante des Abessiniers.
Herkunft
USA
Anerkennung
FIFe-Kategorie IV (Siam und Orientalen). Kennung SOM.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
sehr lebhaft, fast immer in Bewegung (5 von 5)
Nähe zum Menschen
sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
Gesprächigkeit
leise, meldet sich selten (2 von 5, Tendenzwert)
Artgenossen
gut verträglich, lebt gern zu zweit (4 von 5)
Umgang mit Besuch
abwartend, taut mit der Zeit auf (3 von 5, Tendenzwert)
Familientrubel
mit Einschränkungen familientauglich (3 von 5, Tendenzwert)
Für Einsteiger
mit Vorbereitung auch für Anfänger geeignet (3 von 5, Tendenzwert)

Pflege

Pflegeaufwand
geringer Pflegeaufwand (2 von 5)
Fell im Haus
haart mäßig (3 von 5)

Wenn es bei dir ansteht

Beschäftigung und Klettern
braucht sehr viel Beschäftigung und Jagdersatz (5 von 5)
Beute- und Spieltrieb
sehr ausgeprägter Beute- und Spieltrieb (5 von 5)

Der Charakter: Somali im Porträt

Die Somali ist die halblanghaarige Schwester des Abessiniers: Ab den 1950er Jahren tauchten in Abessinier-Zuchten immer wieder Kätzchen mit längerem Fell auf, ein rezessives Erbmerkmal aus früheren Verpaarungen. Ab 1967 wurde gezielt mit ihnen weitergezüchtet, 1972 fiel in den USA der erste reinrassige Wurf, im selben Zeitraum entstand der Somali Cat Club of America. Die CFA erkannte die Rasse 1979 offiziell an, benannt nach Somalia, dem Nachbarland Äthiopiens, um eine Abgrenzung zum Abessinier zu schaffen. Im Wesen unterscheidet sich die Somali kaum von ihrer kurzhaarigen Verwandten: neugierig, wach, sehr bewegungsfreudig und stark auf ihre Menschen bezogen, dabei aber kein Schoßtier zum Herumtragen. Sie klettert, springt und erkundet lieber selbst, gern auch mit einer Vorliebe für fließendes Wasser und offene Schränke. Im Alltag braucht sie viel Beschäftigung: hohe Kletterflächen, stabile Kratzbäume, Rätselspielzeug und tägliche aktive Spieleinheiten. Allein bleibt sie über viele Stunden nur ungern, zwei Somalis zusammen oder ein aufmerksamer Mehrpersonenhaushalt passen besser zu ihrem geselligen Wesen. Freigang oder ein gesichertes Gehege kommen ihrem Jagd- und Erkundungstrieb entgegen, reine Wohnungshaltung braucht entsprechend mehr Ersatzbeschäftigung. Das feine, mittellange Fell mit Halskrause und buschiger Rute neigt kaum zu Verfilzung, ein bis zwei Bürstgänge pro Woche reichen. Gesundheitlich gelten für die Somali dieselben rassetypischen Risiken wie für den Abessinier: Pyruvatkinase-Mangel und progressive Retinaatrophie lassen sich per Gentest der Elterntiere ausschließen, dazu kommen vereinzelt renale Amyloidose und Patellaluxation. Für aktive Menschen mit Zeit für tägliches Spiel und im Idealfall einer zweiten Katze im Haushalt ist die Somali eine lebhafte, anhängliche Begleiterin mit etwas mehr Fellpflege als ihr kurzhaariges Gegenstück. Wer eine ruhige Schoßkatze sucht oder wenig Zeit für Beschäftigung hat, findet in dieser Rasse eher keine passende Partnerin.

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