RagaMuffin
auch bekannt als Ragamuffin
USAHalblanghaar



Steckbrief
- Gewicht
- typisch 4,5 bis 9 kg
- Fell
- Halblanghaar. Halblanghaar, seidig und dicht, in allen FarbenDas seidige Fell filzt wenig, zweimal Bürsten pro Woche reicht meist.
- Herkunft
- USA
- Anerkennung
- Von der FIFe nicht anerkannt.Was die FIFe-Kategorien bedeuten
Wie sie im Alltag ist
Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.
Wesen
- Aktivität
- eher ruhig (2 von 5)
- Nähe zum Menschen
- sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
- Gesprächigkeit
- fast lautlos (1 von 5, Tendenzwert)
- Artgenossen
- gut verträglich, lebt gern zu zweit (4 von 5)
- Umgang mit Besuch
- offen gegenüber Fremden (4 von 5)
- Familientrubel
- sehr gut geeignet für Familien mit Kindern (5 von 5)
- Für Einsteiger
- gut geeignet für Anfänger (4 von 5)
Pflege
- Pflegeaufwand
- mittlerer Pflegeaufwand (3 von 5)
- Fell im Haus
- haart mäßig (3 von 5, Tendenzwert)
Wenn es bei dir ansteht
- Hunde im Haus
- gut verträglich mit Hunden (4 von 5)
- Beschäftigung und Klettern
- braucht mäßig Beschäftigung (2 von 5)
- Lernfreude
- lernt mit, wenn es sich für sie lohnt (3 von 5)
Der Charakter: RagaMuffin im Porträt
Die RagaMuffin ist eine junge Rasse aus Kalifornien. Sie geht auf eine Gruppe von Ragdoll-Züchtern zurück, die sich 1994 von der Zuchtlinie der umstrittenen Züchterin Ann Baker löste und mit eigenen Zuchtzielen weiterarbeitete. Seit 2011 führt der amerikanische Verband CFA die RagaMuffin als eigenständige Rasse, von der FIFe ist sie bislang nicht anerkannt, anders als ihre nahe Verwandte, die Ragdoll.
Im Wesen ähnelt die RagaMuffin dieser Verwandtschaft sehr: Sie gilt als sanft, verschmust und ausgesprochen menschenbezogen. Sie sucht aktiv Körperkontakt, folgt ihren Menschen durch die Wohnung und baut enge Bindungen auf, weshalb längere Einsamkeit ihr eher schwerfällt. Fremden gegenüber zeigt sie sich in der Regel offen statt scheu, mit gut sozialisierten Hunden und anderen Katzen kommt sie meist gut zurecht.
Sportlich ist die RagaMuffin nicht: Sie spielt gern, besonders wenn Menschen mitmachen, bleibt insgesamt aber eher gemütlich unterwegs. Ein Kratzbaum mit Liegeflächen und ein paar Spieleinheiten am Tag reichen den meisten Tieren, um zufrieden zu sein. Sie entwickelt sich langsam und behält kittenhafte Verspieltheit oft bis ins vierte Lebensjahr. Als Wohnungskatze fühlt sie sich in der Regel wohl, Freigang ist wegen ihres zutraulichen, wenig fluchtbereiten Wesens eher ungeeignet.
Das halblange, seidige Fell filzt selten und lässt sich mit ein bis zwei Bürstgängen pro Woche gut in Ordnung halten, während des Fellwechsels darf es etwas häufiger sein. Gesundheitlich stehen bei der Rasse vor allem die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) und, seltener, die polyzystische Nierenerkrankung im Blick, beides Erbkrankheiten, für die es Tests gibt.
Für Familien mit Kindern, Mehrtierhaushalte und Menschen, die eine ruhige, anhängliche Wohnungskatze mit überschaubarem Pflegeaufwand suchen, passt die RagaMuffin oft gut, auch für Katzenanfänger ist sie meist unkompliziert. Wer eine unabhängige, viel Zeit allein verbringende Katze sucht oder besonderen Wert auf einen ausgeprägten Bewegungsdrang legt, findet in dieser gemütlichen Rasse eher nicht den richtigen Partner.
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