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Lele

Ocicat

USAKurzhaarKategorie III
Ocicat mit silbrig cremefarbenem Fell und groben dunklen Tupfen sitzt aufmerksam zuhause
Ocicat im PorträtFoto: Trey W-M · CC BY 4.0
Nahaufnahme einer Ocicat mit getigerter Gesichtszeichnung und grünen Augen
Ocicat im PorträtFoto: Ljhlusko · CC0 1.0
Zwei Ocicats mit Tupfenzeichnung kuscheln eng zusammen auf einer Decke zuhause
Ocicat zu HauseFoto: Ljhlusko · CC0 1.0

Steckbrief

Gewicht
typisch 4 bis 7 kg
Lebenserwartung
typisch 12 bis 18 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
Fell
Kurzhaar. Kurzhaar, fein, glänzend, mit durchgehend getupfter ZeichnungSehr pflegeleicht. Das wilde Aussehen kommt ohne Wildkatzeneinkreuzung aus, im Hintergrund stehen Siam, Abessinier und Amerikanisch Kurzhaar.
Herkunft
USA
Anerkennung
FIFe-Kategorie III (Kurzhaar und Somali). Kennung OCI.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
lebhaft, viel unterwegs (4 von 5)
Nähe zum Menschen
sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
Gesprächigkeit
meldet sich, wenn etwas ansteht (3 von 5, Tendenzwert)
Artgenossen
gut verträglich, lebt gern zu zweit (4 von 5)
Umgang mit Besuch
offen gegenüber Fremden (4 von 5)
Familientrubel
gut geeignet für Familien (4 von 5)
Für Einsteiger
gut geeignet für Anfänger (4 von 5)

Pflege

Pflegeaufwand
minimaler Pflegeaufwand (1 von 5)
Fell im Haus
haart wenig (2 von 5)

Wenn es bei dir ansteht

Hunde im Haus
gut verträglich mit Hunden (4 von 5)
Beschäftigung und Klettern
braucht viel Beschäftigung (4 von 5)
Lernfreude
sehr lernfreudig, arbeitet begeistert mit (5 von 5)

Der Charakter: Ocicat im Porträt

Der Ocicat verdankt sein wildes, getupftes Aussehen keiner Wildkatze, sondern einer gezielten Hauskatzenzucht: In den USA kreuzte Virginia Daly in den 1960er Jahren Siam- und Abessinier-Linien, ein dabei zufällig entstandenes getupftes Kätzchen weckte das Interesse an einer eigenen Rasse. Später kam Amerikanisch Kurzhaar für Statur und Silberfarben hinzu, aus der ursprünglich ungeplanten Kreuzung wurde so über mehrere Zuchtgenerationen eine eigenständige, heute auch von der FIFe anerkannte Rasse. Der Name spielt auf die Ähnlichkeit mit dem Ozelot an, mit dem der Ocicat genetisch nichts zu tun hat. Im Wesen ist der Ocicat gesellig, anhänglich und ausgesprochen menschenbezogen, oft wird er wegen seiner Loyalität als hundeähnlich beschrieben. Er begrüßt Besuch, statt sich zu verstecken, lässt sich gut an Leine gewöhnen und apportiert mitunter kleine Gegenstände. Allein bleibt er nicht gern über viele Stunden, eine zweite Katze oder ein verträglicher Hund tun ihm gut. Im Alltag braucht er mehrere aktive Spieleinheiten am Tag, Kletterflächen und im besten Fall Zugang zu einem gesicherten Freigehege oder Freigang, seine Energie will raus. Das kurze, feine Fell glänzt bei guter Gesundheit und ist pflegeleicht, wöchentliches Bürsten reicht völlig aus. Gesundheitlich gilt die Rasse insgesamt als robust, bekannt sind aber hypertrophe Kardiomyopathie, Leber- und Nierenamyloidose sowie Pyruvatkinase-Mangel und progressive Retinaatrophie, Erbanlagen aus der Abessinier- und Siam-Linie. Für einen Teil dieser Risiken gibt es inzwischen Gentests oder Screening-Untersuchungen. Für gesellige Menschen oder Familien mit Zeit für Beschäftigung und im Idealfall einem zweiten Tier im Haushalt ist der Ocicat eine anpassungsfähige, unkomplizierte Wahl trotz seines wilden Looks, auch für Katzenanfänger ist er meist gut geeignet, solange genug Zeit für Spiel und Gesellschaft bleibt. Wer eine zurückhaltende Einzelgängerkatze sucht oder tagsüber sehr lange allein ist, findet in dieser Rasse eher keine passende Mitbewohnerin.

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