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Lele

Heilige Birma

auch bekannt als Birma, Sacred Birman, Birma-Katze, Birmakatze

FrankreichHalblanghaarKategorie I
Heilige Birma mit dunkler Maske, blauen Augen und weißen Pfoten liegt entspannt auf dem Boden
Heilige Birma zu Hause

Steckbrief

Gewicht
typisch 4 bis 6 kg
Lebenserwartung
typisch 9 bis 13 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
Fell
Halblanghaar. Halblanghaar, seidig, mit wenig UnterwolleEin bis zwei Bürstgänge pro Woche halten das Fell in Ordnung, besonders die Halskrause und die Hosen an den Hinterbeinen.
Herkunft
Frankreich
Anerkennung
FIFe-Kategorie I (Perser und Exotic). Kennung SBI.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
eher ruhig (2 von 5)
Nähe zum Menschen
sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
Gesprächigkeit
leise, meldet sich selten (2 von 5, Tendenzwert)
Artgenossen
gut verträglich, lebt gern zu zweit (4 von 5)
Umgang mit Besuch
offen gegenüber Fremden (4 von 5)
Familientrubel
sehr gut geeignet für Familien mit Kindern (5 von 5)
Für Einsteiger
sehr gut geeignet für Anfänger (5 von 5)

Pflege

Pflegeaufwand
mittlerer Pflegeaufwand (3 von 5)
Fell im Haus
haart mäßig (3 von 5, Tendenzwert)

Wenn es bei dir ansteht

Hunde im Haus
gut verträglich mit Hunden (4 von 5)
Beschäftigung und Klettern
braucht mäßig Beschäftigung (2 von 5)

Der Charakter: Heilige Birma im Porträt

Trotz ihres Namens liegt die Wiege der Heiligen Birma nicht in Asien, sondern in Frankreich: Dort wird die Rasse seit den 1920er Jahren systematisch gezüchtet, die Anerkennung erfolgte 1925. Um die Herkunft ranken sich Legenden von Tempelkatzen aus Burma, belegt ist vor allem die französische Zuchtgeschichte mit dem Cattery-Namen Madalpour als frühem Fixpunkt. Bei der FIFe ist die Rasse als Sacred Birman (SBI) in Kategorie 1 geführt, zusammen mit Perser, Exotic, Ragdoll und Türkisch Van. Im Wesen gilt die Heilige Birma oft als goldene Mitte zwischen Siamkatze und Perser: neugierig und menschenbezogen wie die Siamkatze, dabei ruhiger und gelassener wie der Perser. Sie sucht die Nähe ihrer Menschen, folgt ihnen gern von Raum zu Raum und wird bei Isolation tendenziell unglücklich, weshalb Zweithaltung häufig empfohlen wird. Mit gut eingeführten Hunden und anderen Katzen kommt sie in der Regel gut zurecht. Im Wohnungsalltag zeigt sie sich verspielt, ohne ausgesprochen sportlich zu sein: Kletterelemente und tägliche Spieleinheiten reichen den meisten Tieren, ein reiner Wohnungsplatz passt gut zu ihrem eher ruhigen Naturell. Junge Tiere bleiben oft länger verspielt, bevor sie gelassener werden. Das halblange, seidige Fell hat wenig Unterwolle und neigt deshalb seltener zum Verfilzen als bei anderen Langhaarrassen, zwei Bürstgänge pro Woche halten es dennoch in Ordnung, besonders an Halskrause und Hosen. Gesundheitlich gilt die Rasse insgesamt als robust, in Zuchtlinien kommen aber die Herzerkrankung HCM und die polyzystische Nierenerkrankung vor, für beide gibt es Tests. Für Familien, Wohnungshaltung und Menschen, die eine anhängliche, ausgeglichene Katze mit überschaubarem Pflegeaufwand suchen, passt die Heilige Birma oft gut, auch für Katzenanfänger gilt sie als gut geeignet. Wer viel Zeit außer Haus verbringt und eine unabhängige Katze sucht, findet in dieser gesellschaftsbedürftigen Rasse eher keinen passenden Partner.

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