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Lele

Burmilla

GroßbritannienKurzhaarKategorie III
Burmilla mit silbern getipptem Fell und grüngoldenen Augen sitzt aufmerksam im Porträt
Burmilla im PorträtFoto: Sheila Bormann · CC BY-SA 3.0
Burmilla mit cremefarbenem Fell und apricotfarbenen Ohren sitzt entspannt auf dem Boden zuhause
Burmilla zu HauseFoto: Matt Buck · CC BY-SA 2.0

Steckbrief

Gewicht
typisch 3 bis 6 kg
Fell
Kurzhaar. Kurzhaar, dicht und weich, mit silbrigem Grund und getippten HaarspitzenDas kurze Fell ist schnell gepflegt, einmal Bürsten pro Woche reicht.
Herkunft
Großbritannien
Anerkennung
FIFe-Kategorie III (Kurzhaar und Somali). Kennung BML.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
ausgeglichen, spielt gern in Runden (3 von 5)
Nähe zum Menschen
sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
Gesprächigkeit
meldet sich, wenn etwas ansteht (3 von 5, Tendenzwert)
Artgenossen
meist verträglich mit Artgenossen (3 von 5, Tendenzwert)
Umgang mit Besuch
abwartend, taut mit der Zeit auf (3 von 5, Tendenzwert)
Familientrubel
gut geeignet für Familien (4 von 5)
Für Einsteiger
gut geeignet für Anfänger (4 von 5, Tendenzwert)

Pflege

Pflegeaufwand
geringer Pflegeaufwand (2 von 5)
Fell im Haus
haart mäßig (3 von 5, Tendenzwert)

Wenn es bei dir ansteht

Beschäftigung und Klettern
braucht regelmäßig Spiel und Kletterwege (3 von 5)

Der Charakter: Burmilla im Porträt

Die Burmilla ist eine noch junge Rasse mit ungeplantem Ursprung: 1981 blieb in einer britischen Zuchtanlage über Nacht eine Tür offen, und eine Burma-Katze verpaarte sich mit einem Chinchilla-Perser. Aus dem Wurf entstand eine eigene Zuchtlinie mit dem namensgebenden Silberschimmer, die FIFe erkannte die Rasse 1996 unter dem Code BML an. Der Name selbst verrät die Herkunft, er setzt sich aus Burma und Chinchilla zusammen. Im Wesen zeigt die Burmilla eine ausgeglichene Mischung ihrer beiden Ursprungsrassen: menschenbezogen und verspielt wie die Burma, dabei etwas gelassener und weniger fordernd. Sie ist gesprächig, aufmerksam gegenüber den Stimmungen ihrer Menschen und bleibt bis ins hohe Alter verspielt, ohne die Wohnung ständig auf den Kopf zu stellen. Fremden begegnet sie meist offen und freundlich. Im Alltag schätzt die Burmilla Kletterwände, Kratzbäume und regelmäßiges Spiel, verlangt aber nicht nach der ausgeprägten Dauerbeschäftigung mancher aktiverer Rassen. Als Einzelkatze kommt sie zurecht, wenn ihre Menschen viel Zeit mit ihr verbringen, in Gesellschaft eines verträglichen Artgenossen taut sie oft zusätzlich auf. Freigang ist möglich, für reine Wohnungshaltung eignet sie sich mit ausreichend Beschäftigung aber ebenso gut. Das kurze, dichte Fell mit der charakteristischen silbrigen Grundfarbe ist pflegeleicht, einmal wöchentliches Bürsten reicht. Gesundheitlich vererbt die Rasse über ihre Perser-Vorfahren ein Risiko für die Polyzystische Nierenerkrankung, die sich per Ultraschall oder Gentest ausschließen lässt, außerdem neigt sie etwas häufiger als der Durchschnitt zu Allergien und zu Zahnfleischproblemen. Für Menschen, die eine anhängliche, kommunikative, aber insgesamt unkomplizierte Katze mit auffälligem Fell suchen, ist die Burmilla oft eine gute Wahl, auch für Familien mit Kindern. Wer eine völlig unabhängige Katze sucht, die tagelange Abwesenheit locker wegsteckt, findet in der Burmilla eher nicht die passende Mitbewohnerin.

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