Burma
auch bekannt als Burmese, Burma-Katze
Myanmar, USA und GroßbritannienKurzhaarKategorie III



Steckbrief
- Gewicht
- typisch 4 bis 6 kg
- Lebenserwartung
- typisch 10 bis 17 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
- Fell
- Kurzhaar. Kurzhaar, sehr fein, eng anliegend und seidig glänzendKaum Pflegeaufwand, gelegentliches Überstreichen mit der Hand genügt. Das dünne Fell schützt wenig vor Kälte.
- Herkunft
- Myanmar, USA und Großbritannien
- Anerkennung
- FIFe-Kategorie III (Kurzhaar und Somali). Kennung BUR.Was die FIFe-Kategorien bedeuten
Wie sie im Alltag ist
Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.
Wesen
- Aktivität
- lebhaft, viel unterwegs (4 von 5)
- Nähe zum Menschen
- braucht viel Nähe, bleibt ungern allein (5 von 5)
- Gesprächigkeit
- redet gern mit (4 von 5)
- Artgenossen
- sehr gesellig, sollte nicht allein leben (5 von 5)
- Umgang mit Besuch
- abwartend, taut mit der Zeit auf (3 von 5, Tendenzwert)
- Familientrubel
- gut geeignet für Familien (4 von 5)
- Für Einsteiger
- gut geeignet für Anfänger (4 von 5, Tendenzwert)
Pflege
- Pflegeaufwand
- minimaler Pflegeaufwand (1 von 5)
- Fell im Haus
- haart wenig (2 von 5)
Wenn es bei dir ansteht
- Beschäftigung und Klettern
- braucht viel Beschäftigung (4 von 5)
- Lernfreude
- lernfreudig, Tricks und Clickern klappen (4 von 5)
Der Charakter: Burma im Porträt
Die Burma stammt ursprünglich aus dem heutigen Myanmar. Die Stammmutter der modernen Rasse, eine braune Katze namens Wong Mau, kam 1930 in die USA und wurde dort mit Siamkatzen verpaart. Aus diesem amerikanischen Zweig entwickelte sich mit der Zeit ein rundköpfiger, kompakter Typ, während in Großbritannien parallel eine schlankere, elegantere Linie entstand. Die FIFe erkennt unter dem Code BUR ausschließlich diesen europäischen Typ an und lässt keine Kreuzung mit der amerikanischen Linie zu, deren Zuchtziel eines sehr runden Kopfes mit einer erblichen Schädelfehlbildung in Verbindung gebracht wird.
Im Wesen ist die Burma vor allem eine Menschenkatze: anhänglich, gesprächig und sozial, mit einer kindlichen Verspieltheit, die oft bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Sie folgt ihren Menschen von Raum zu Raum, redet gern mit sanfter Stimme mit und lässt sich häufig sogar Apportieren beibringen. Fremden gegenüber zeigt sie sich meist offen und kontaktfreudig.
Für den Alltag bedeutet das: viel gemeinsame Zeit statt langer Einsamkeit. Allein bleibt eine Burma nur ungern über Stunden, wer lange arbeitet, sollte über eine zweite, gut sozialisierte Katze nachdenken, mit der sich die Rasse in aller Regel gut versteht. Klettermöglichkeiten und interaktives Spielzeug halten sie geistig ausgelastet, echten Freigang braucht sie wegen ihrer engen Bindung an die Wohnung und ihre Menschen eher nicht.
Das feine, eng anliegende Fell ist denkbar pflegeleicht, gelegentliches Überstreichen mit der Hand genügt, weil das dünne Fell kaum vor Kälte schützt, mag die Burma warme Plätze. Gesundheitlich ist bei der Zucht auf einen Gentest für GM2-Gangliosidose zu achten, dazu neigt die Rasse zu Hypokaliämie mit Muskelschwäche und zeigt statistisch häufiger Diabetes als der Durchschnitt.
Für Menschen, die eine gesprächige, körperlich nahe Katze suchen und Zeit für echte Gesellschaft mitbringen, ist die Burma oft ein sehr enger Gefährte. Wer eine unabhängige, zurückhaltende Katze für eine leere Wohnung tagsüber sucht, sollte sich eher woanders umsehen.
Suchst du eine Burma?
Wir zeigen dir Tiere aus Tierheimen, Tierschutz und von Menschen, die abgeben müssen. Die Suche stellt sich auf diese Rasse ein, sobald du es bestätigst.