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Lele

Burma

auch bekannt als Burmese, Burma-Katze

Myanmar, USA und GroßbritannienKurzhaarKategorie III
Burma-Katze in Lilac blickt mit gelbgrünen Augen aus nächster Nähe in die Kamera
Burma im PorträtFoto: Mikael Moiner · CC BY 2.0
Sable-braune Burma-Katze döst zusammengerollt auf einer sonnigen Holzterrasse
Burma zu HauseFoto: Tuxlie · CC BY-SA 3.0
Blaue Burma-Katze schläft zusammengerollt auf einem dunklen Kissen zuhause
Burma zu HauseFoto: ollie harridge · CC BY 2.0

Steckbrief

Gewicht
typisch 4 bis 6 kg
Lebenserwartung
typisch 10 bis 17 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
Fell
Kurzhaar. Kurzhaar, sehr fein, eng anliegend und seidig glänzendKaum Pflegeaufwand, gelegentliches Überstreichen mit der Hand genügt. Das dünne Fell schützt wenig vor Kälte.
Herkunft
Myanmar, USA und Großbritannien
Anerkennung
FIFe-Kategorie III (Kurzhaar und Somali). Kennung BUR.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
lebhaft, viel unterwegs (4 von 5)
Nähe zum Menschen
braucht viel Nähe, bleibt ungern allein (5 von 5)
Gesprächigkeit
redet gern mit (4 von 5)
Artgenossen
sehr gesellig, sollte nicht allein leben (5 von 5)
Umgang mit Besuch
abwartend, taut mit der Zeit auf (3 von 5, Tendenzwert)
Familientrubel
gut geeignet für Familien (4 von 5)
Für Einsteiger
gut geeignet für Anfänger (4 von 5, Tendenzwert)

Pflege

Pflegeaufwand
minimaler Pflegeaufwand (1 von 5)
Fell im Haus
haart wenig (2 von 5)

Wenn es bei dir ansteht

Beschäftigung und Klettern
braucht viel Beschäftigung (4 von 5)
Lernfreude
lernfreudig, Tricks und Clickern klappen (4 von 5)

Der Charakter: Burma im Porträt

Die Burma stammt ursprünglich aus dem heutigen Myanmar. Die Stammmutter der modernen Rasse, eine braune Katze namens Wong Mau, kam 1930 in die USA und wurde dort mit Siamkatzen verpaart. Aus diesem amerikanischen Zweig entwickelte sich mit der Zeit ein rundköpfiger, kompakter Typ, während in Großbritannien parallel eine schlankere, elegantere Linie entstand. Die FIFe erkennt unter dem Code BUR ausschließlich diesen europäischen Typ an und lässt keine Kreuzung mit der amerikanischen Linie zu, deren Zuchtziel eines sehr runden Kopfes mit einer erblichen Schädelfehlbildung in Verbindung gebracht wird. Im Wesen ist die Burma vor allem eine Menschenkatze: anhänglich, gesprächig und sozial, mit einer kindlichen Verspieltheit, die oft bis ins hohe Alter erhalten bleibt. Sie folgt ihren Menschen von Raum zu Raum, redet gern mit sanfter Stimme mit und lässt sich häufig sogar Apportieren beibringen. Fremden gegenüber zeigt sie sich meist offen und kontaktfreudig. Für den Alltag bedeutet das: viel gemeinsame Zeit statt langer Einsamkeit. Allein bleibt eine Burma nur ungern über Stunden, wer lange arbeitet, sollte über eine zweite, gut sozialisierte Katze nachdenken, mit der sich die Rasse in aller Regel gut versteht. Klettermöglichkeiten und interaktives Spielzeug halten sie geistig ausgelastet, echten Freigang braucht sie wegen ihrer engen Bindung an die Wohnung und ihre Menschen eher nicht. Das feine, eng anliegende Fell ist denkbar pflegeleicht, gelegentliches Überstreichen mit der Hand genügt, weil das dünne Fell kaum vor Kälte schützt, mag die Burma warme Plätze. Gesundheitlich ist bei der Zucht auf einen Gentest für GM2-Gangliosidose zu achten, dazu neigt die Rasse zu Hypokaliämie mit Muskelschwäche und zeigt statistisch häufiger Diabetes als der Durchschnitt. Für Menschen, die eine gesprächige, körperlich nahe Katze suchen und Zeit für echte Gesellschaft mitbringen, ist die Burma oft ein sehr enger Gefährte. Wer eine unabhängige, zurückhaltende Katze für eine leere Wohnung tagsüber sucht, sollte sich eher woanders umsehen.

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