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Lele

Bombay

auch bekannt als Bombay-Katze

USAKurzhaarKategorie III
Bombay-Katze mit glänzend schwarzem Fell und goldgelben Augen liegt entspannt auf hellem Untergrund
Bombay im Porträt
Bombay-Katze putzt sich am Fenster im warmen Licht, das schwarze Fell glänzt
Bombay unterwegs
Bombay-Katze Lucy döst mit dem Kopf auf der Sofalehne in gemütlicher Wohnzimmerszene
Bombay zu Hause

Steckbrief

Gewicht
typisch 3 bis 5,5 kg
Lebenserwartung
typisch 9 bis 15 JahreRichtwert für die Rasse, das einzelne Tier kann deutlich abweichen.
Fell
Kurzhaar. Sehr kurzes, eng anliegendes Fell mit lackartigem Glanz, immer schwarzKaum Pflegeaufwand. Das kurze Fell schützt wenig vor Kälte, ein warmer Platz drinnen ist wichtig.
Herkunft
USA
Anerkennung
FIFe-Kategorie III (Kurzhaar und Somali). Kennung BOM.Was die FIFe-Kategorien bedeuten

Wie sie im Alltag ist

Werte aus unserer Redaktion, je 1 bis 5, gelesen wie man Katzen liest. Hohle Punkte heißen: Die Quellenlage ist dünner, der Wert bleibt eine vorsichtige Einschätzung.

Wesen

Aktivität
lebhaft, viel unterwegs (4 von 5)
Nähe zum Menschen
sehr menschenbezogen, ist gern dabei (4 von 5)
Gesprächigkeit
redet gern mit (4 von 5)
Artgenossen
meist verträglich mit Artgenossen (3 von 5, Tendenzwert)
Umgang mit Besuch
abwartend, taut mit der Zeit auf (3 von 5, Tendenzwert)
Familientrubel
gut geeignet für Familien (4 von 5)
Für Einsteiger
mit Vorbereitung auch für Anfänger geeignet (3 von 5, Tendenzwert)

Pflege

Pflegeaufwand
minimaler Pflegeaufwand (1 von 5)
Fell im Haus
haart wenig (2 von 5)

Wenn es bei dir ansteht

Beschäftigung und Klettern
braucht viel Beschäftigung (4 von 5)
Lernfreude
lernfreudig, Tricks und Clickern klappen (4 von 5)

Der Charakter: Bombay im Porträt

Die Bombay entstand in den USA, wo die Züchterin Nikki Horner aus Kentucky ab den späten 1950er Jahren gezielt eine schwarze American Shorthair mit einer Burma kreuzte. Ihr Ziel war eine kompakte, glänzend schwarze Katze mit dem Auftreten eines kleinen Panthers, kupferfarbenen Augen inklusive. Die amerikanischen Verbände erkannten die Rasse 1976 an, bei der FIFe läuft die Bombay seit 2023 als vorläufig anerkannte Rasse der Kategorie III unter dem Code BOM, die Frist läuft bis Ende 2027, die endgültige Anerkennung steht noch aus. Im Wesen erinnert die Bombay stark an ihre Burma-Vorfahren: anhänglich, gesprächig und sehr auf Menschen bezogen, dazu verspielt und oft erstaunlich hundeähnlich in ihrem Verhalten, etwa wenn sie ihre Menschen an der Tür begrüßt oder sich apportieren lässt. Fremden gegenüber zeigt sie sich meist zugänglich und kontaktfreudig. Im Alltag will die Bombay eingebunden sein: Sie folgt ihren Menschen durch die Wohnung, spielt gern mit und braucht Beschäftigung, damit sie sich nicht bei längerem Alleinsein sorgt. Kratzbäume und Spielzeug gehören ebenso dazu wie regelmäßige gemeinsame Zeit, stundenlange Einsamkeit passt eher schlecht zu ihr. Als reine Wohnungskatze kommt sie gut zurecht. Das kurze, dicht anliegende Fell mit seinem lackartigen Glanz ist denkbar pflegeleicht, gelegentliches Streicheln mit feuchter Hand hält es sauber. Gesundheitlich ist bei der Zucht das sogenannte Burmese Head Defect im Blick zu behalten, eine erbliche Schädelfehlbildung aus der Burma-Linie, für die die FIFe einen Gentest vorschreibt, dazu neigt die Rasse zu Übergewicht und zu Zahnfleischproblemen. Für Menschen, die eine gesellige, verspielte und auffällig aussehende Katze suchen und Zeit für echte Nähe mitbringen, kann die Bombay eine sehr enge Gefährtin sein. Wer eine zurückhaltende, unabhängige Katze für eine leere Wohnung tagsüber sucht oder beim Kauf keinen Wert auf den Gesundheitsnachweis der Elterntiere legt, sollte sich das genauer überlegen.

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