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Lele

Du vermittelst Tiere

Wie vermittle ich als Hobbyzüchter einen Wurf verantwortungsvoll?

Lass die Welpen erst mit über acht Wochen ausziehen, zeig die Mutter, lern jede Familie vorher kennen und gib Chipnummer, Impfnachweise und einen schriftlichen Vertrag mit. Eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz brauchst du für einen Wurf im Inland nach unserer Recherche nur, wenn deine Zucht gewerbsmäßig ist.

Stand: Oktober 2026 · Redaktion Lele

Direkt zu deinem Weg mit Lele

Deine Wege

  • Über Bekannte und Familie

    Im eigenen Umfeld kennst du die Menschen schon, und ein Besuch bei der Mutter ist leicht möglich.

    Dafür spricht: Ihr kennt euch schon, und du siehst, wie das Tier später lebt.

    Ehrlich gesagt: Auch bei Bekannten helfen ein Kennenlernen, die Papiere und ein schriftlicher Vertrag.

  • Kleinanzeigen

    Eine Kleinanzeige ist schnell geschrieben. Nach unserer Recherche hat dieser Kanal keine eingebaute Prüfung der Anbieter, und nach Vier Pfoten tarnen sich unseriöse Händler auch als „liebevolle Hobbyzucht“.

    Dafür spricht: Du bestimmst selbst, wen du zu dir einlädst.

    Ehrlich gesagt: Familien, die vorsichtig sind, schauen bei einer Anzeige genau hin. Lade sie ein und zeig ihnen die Mutter.

  • Über Lele

    Bei Lele meldest du dich als Privatperson an und wählst „Meine Hündin oder Katze hat Welpen oder Kitten.“ Du zeigst uns einen Ausweis, einen Beleg, dass die Mutter zu dir gehört, und ein Foto der Mutter. Danach hat dein Wurf eine eigene Seite, und Familien melden sich mit Profil und Selbstauskunft. Du siehst, wer anfragt, und entscheidest selbst, wen du triffst.

    Dafür spricht: Die Anmeldung ist kostenlos, und hinter deinem Wurf steht ein Mensch, den wir gesehen haben.

    Ehrlich gesagt: Lele ersetzt dein Kennenlernen nicht. Und ab einer bestimmten Zahl Zuchttiere oder Würfe im Jahr gehört eine Zucht bei uns zu den Zuchtstätten, nicht in den privaten Weg.

  • Was bei Lele keinen Platz hat

    Kein Versand, keine Übergabe auf dem Parkplatz, und der Chip sitzt vor der Abgabe. Eine Übergabe an neutralen Orten wie Parkplatz oder Bahnhof zählt nach Vier Pfoten zu den Warnzeichen unseriöser Händler. Lade Familien lieber zu dir ein.

Was das kostet, was das Recht sagt

  • Ein Welpe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden, so steht es in § 2 Absatz 4 der Tierschutz-Hundeverordnung; ein Verstoß ist eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit.
  • Lele rechnet bei „über acht Wochen“ mit dem siebenundfünfzigsten Lebenstag, damit kein Tag zu früh ist.
  • Eine Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz brauchst du für einen Wurf im Inland nach unserer Recherche nur, wenn deine Zucht gewerbsmäßig ist.
  • Nach der Verwaltungsvorschrift zum Tierschutzgesetz handelt gewerbsmäßig, wer selbständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht der Gewinnerzielung züchtet; das ist eine Verwaltungsvorschrift ohne Außenwirkung.
  • Als Anhaltspunkt für gewerbsmäßige Zucht nennt zum Beispiel das Veterinäramt Märkischer Kreis drei fortpflanzungsfähige Hündinnen oder drei Würfe im Jahr; das ist Behördenpraxis, die je nach Region abweichen kann, keine feste Grenze im Gesetz.
  • Die Regel „über acht Wochen“ und die Zahlen zur Zucht stammen aus Regeln für Hunde; bei Kitten frag dein Veterinäramt, was dort gilt.
  • Nach unserer Recherche hat das EU-Parlament im April 2026 eine EU-weite Pflicht zu Chip und Registrierung für Hunde und Katzen gebilligt. Die Einzelheiten haben wir nicht geprüft. Eine bundesweite Pflicht gibt es für Hunde bisher nicht, in manchen Bundesländern kann es aber eigene Kennzeichnungsregeln geben, die wir nicht einzeln geprüft haben. Frag dazu bei deiner Gemeinde oder deinem Veterinäramt nach.
  • Einen schriftlichen Vertrag raten wir dir für jede Abgabe. Den Vertrag für Würfe direkt in Lele aufzusetzen und zu unterschreiben, kommt mit der Freigabe dieser Richtung.

Das ist keine Rechtsberatung. Die Quellen stehen unten.

Checkliste

Zum Abhaken im Kopf, kein Formular.

  • Die Welpen chippen, impfen und entwurmen lassen, bevor sie ausziehen.
  • Für jede Familie ein Kennenlernen, bei dir und mit der Mutter.
  • Keine Abgabe, bevor ein Welpe über acht Wochen alt ist.
  • Einen schriftlichen Vertrag vorbereiten, mit Chipnummer und dem, was ihr vereinbart.
  • Für Rückfragen erreichbar bleiben, auch nach dem Auszug.
  • Bei Zweifeln zur Größe deiner Zucht dein Veterinäramt fragen.

Fragen und Antworten

Bin ich mit einem Wurf schon Züchter?

Nach der Verwaltungsvorschrift zum Tierschutzgesetz handelt gewerbsmäßig, wer selbständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht der Gewinnerzielung züchtet. Ein einzelner Wurf in der Familie ist das wahrscheinlich nicht, im Einzelfall kann es abweichen. Frag im Zweifel bei deinem Veterinäramt nach.

Wie viele Familien sollte ich kennenlernen?

So viele, bis du dir bei jedem Welpen sicher bist. Lade Familien zu dir ein, zeig ihnen die Mutter, und sag auch einmal nein. Nach dem VDH-Ratgeber beantwortet ein seriöser Züchter Fragen und prüft umgekehrt, ob die Interessenten die Haltungsvoraussetzungen haben.

Welche Papiere bekommt die Familie?

Nach dem VDH-Ratgeber gehören Kaufvertrag sowie Impf- und Entwurmungsnachweise zum Standard. Den Vertrag für Würfe direkt in Lele aufzusetzen und zu unterschreiben, kommt mit der Freigabe dieser Richtung.

Was kostet Lele für einen privaten Wurf?

Kostenlos starten kannst du: Die Anmeldung als Privatperson kostet nichts.

Was sehen Familien von mir?

Deinen Vornamen und deine Gegend, sonst nichts. Kein Nachname, keine Anschrift, keine Telefonnummer. Die Mutter und deine Welpen sehen Familien auf deiner Wurfseite, und geschrieben wird über das Postfach in Lele.

Deinen Wurf mit Lele vermitteln

Kostenlos starten: Melde dich als Privatperson an und wähle bei der Registrierung „Meine Hündin oder Katze hat Welpen oder Kitten.“

Quellen

Weiter lesen

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