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Lele

Die 10 FCI-Gruppen

Die FCI, der internationale Dachverband der Hundezucht, ordnet die anerkannten Rassen in zehn Gruppen. Die Gruppen erzählen, wofür ein Hund einmal gezüchtet wurde, und das erklärt bis heute viel über seinen Alltag: wie viel Beschäftigung er braucht, wie eigenständig er entscheidet und worauf du dich einstellen solltest.

Und die Hybride?

Maltipoo, Labradoodle, Goldendoodle und Co. tauchen in keiner FCI-Gruppe auf, denn sie sind keine anerkannten Rassen, sondern Kreuzungen zwischen anerkannten Rassen. Für sie gibt es keinen Standard, kein zuständiges Ursprungsland und kein Zuchtbuch. Aussehen, Größe, Felltyp und Wesen streuen deshalb innerhalb eines Wurfs stark, besonders ab der zweiten Generation. Das ist keine Wertung, sondern die Konsequenz fehlender Selektion über Generationen.

Kreuzung und Rasse schließen sich dabei nicht aus: Eurasier (Gruppe 5) und Kromfohrländer (Gruppe 9) sind aus Kreuzungen entstanden und heute anerkannte Rassen. Der Unterschied liegt nicht in der Herkunft, sondern darin, dass dahinter ein festgelegtes Zuchtziel, ein Standard, ein Zuchtbuch und Generationen kontrollierter Selektion stehen. Und ganz wichtig: Die Kritik gilt dem Zuchtsystem, nie dem einzelnen Tier. Ein Maltipoo im Tierheim verdient dieselbe Sorgfalt in der Vermittlung wie jeder andere Hund.

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